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Über Grenzen hinweg: Deutsch-französisches Austauschprojekt Besuch in Offenbach

Von links nach rechts: Julien Coulomb (Responsable de Service DITEP Fondation Arc en ciel ), Nathalie Mersch (Leitung Offene Hilfen gGmbH), Roland Dysli (Directeur de la Fondation Arc en ciel ), Christof Müller (stellv Vorstand Lebenshilfe SÜW), Eric Weik (Vorstand Lebenshilfe SÜW), Mona Iffrig (Leitung Konrad-Lerch-Wohnheime gGmbH), Marlena Farrenkopf (Leitung Inklusionskindergärten gGmbH), Alexander Dony (der Paritätische rps), Thomas Umsonst (der Paritätische rps), Sascha Schaller (Leitung Südpfalzwerkstatt gGmbH), Rémi Coutant (Directeur ADAPEI Territoires de Belfort), Antoinette RAUP (Übersetzerin), Maîté Laurent (Directrice secteur adultes Etablissement des Eparses ).

Zwei Tage in der Südpfalz

Angereist sind die Directrices und Directeurs der ADAPEI Territoires de Belfort, der Fondation Arc en ciel und der Eparses, sowie die Vermittler und Organisatoren des Paritätischen Rheinland-Pfalz / Saarland im Rahmen des Forschungsprojekts „DYNAMIQUES EUROPÉENNES“. Hier sollte ein Austausch zu Kernfragen zur Verbesserung der Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigung stattfinden und dabei Fragen beantwortet werden wie ”Wie können Einrichtungen ihre Strukturen und Arbeitsweisen weiterentwickeln?”, “Wie gelingt individuelle und selbstbestimmte Teilhabe?” und “wie kann man auch die Familien der Begleiteten mehr mit einbeziehen?”.

Dabei führten die Verantwortlichen der fünf gGmbHs der Lebenshilfe Südliche Weinstraße die Besucher durch die Werkstatt, besuchten die besonderen Wohnformen und um die Region näher kennen zu lernen machten sie auch eine Stadtführung durch die alten Stadtmauern in Landau. Doch spätestens als die ersten Eindrücke verarbeitet und sich in Ruhe ausgetauscht werden konnte, wurde klar, dass es bei dem Forschungsprojekt allein nicht bleiben sollte.

Werksführung durch Offenbach 1

Besuch bei Kita Löwenzahn

Stadtführung Landau Übertage

Stadtführung Landau Übertage

Wenn aus Forschung mehr wird

Am 10.Dezember findet in Belfort der große Abschlusstermin statt, bei dem alle teilnehmenden Einrichtungen ihre Ergebnisse und Erkenntnisse aus diesem Austausch vorstellen. Zu dem wird auch der Vorstand der Lebenshilfe Südliche Weinstraße, Eric Weik erscheinen. 

Doch viel wichtiger soll sein, was dann im Januar passiert. Gemeinsam ist bereits ein weiterer Termin für einen Gegenbesuch vereinbart. Hierbei sollen dann nicht nur die französischen Einrichtungen besichtigt werden, sondern auch die Weichen für eine dauerhafte Kooperation gelegt werden. Vorstand Eric Weik sieht hier die Fülle der Möglichkeiten

“nicht nur, dass diese Region ebenfalls stark in die Automobilbranche eingebettet ist, so ein Austausch könnte ja auch für die Mitarbeitenden mit Beeinträchtigung oder auch für Kitapersonal interessant sein”.

Dabei ist die Entfernung zu Belfort von zweieinhalb Stunden ein weiteres Pro-Argument für eine etwaige Kollaboration. Was also auf großer Ebene gerade manchmal nicht so gut funktioniert, haben die Beteiligten hier mal eben vorgemacht.

Austausch im Flugzeugraum der Lebenshilfe SÜW