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Teil von etwas Großem
MitarbeitInnen der Südpfalzwerkstatt begutachten ihre Arbeit am E-Actros

E-Actros vor Südpfalzwerkstatt Werk Wörth

Seit ziemlich genau einem Jahr stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Südpfalzwerkstatt jetzt ein Bauteil für die Firma Fritzmeier her, das dann im Actros und im E-Actros verbaut wird. Jetzt konnten sie es sich auch mal live im Einsatz anschauen.

Ganz groß wurden die Augen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, als der 40-Tonner am Dienstag auf das Geländer der Südpfalzwerkstatt am Standort Wörth fuhr. Bereits ein Jahr stellen sie schon das Bauteil für diesen LKW her – jetzt können sie es auch mal eingebaut und im Einsatz sehen.

Bei dem Bauteil handelt es sich genauer um ein Scharnier, dass den Windschutz zwischen dem Auflieger (also der Ladefläche) und dem LKW selbst beweglich macht. Das braucht es, damit man auch noch dem Koppeln des Aufliegers mit dem LKW, an alle Stecker kommt, erklärt der Fahrer. Und wie viel Arbeit selbst in diesem vergleichsweise kleinen Scharnier steckt, wird hier ebenfalls deutlich. 

Die einzelnen Bauteile liefert die Firma und zugleich Auftraggeber Fritzmeier. In der Südpfalzwerkstatt werden anschließend in zwei Gruppen mit jeweils zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das obere und das untere Scharnier montiert. Allein für den oberen Teil sind mindestens elf einzelne Arbeitsschritte notwendig. Anschließend ergänzt Fritzmeier noch die verbindende Stange zwischen den beiden Scharnierteilen, bevor das fertige Bauteil in den Daimler Werken sowohl im Actros als auch im E-Actros verbaut werden kann. 

Bestandteile Scharnier

Arbeitsschritt in Vorrichtung

Fertiges Scharnier oben

Scharnier oben und unten

Die Montage

Zum eigentlichen Montageprozess gehören ebenso die Vorbereitungszeit. In dieser wird geprüft ob die Arbeit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überhaupt möglich ist und wenn nicht, welche Vorrichtungen es braucht, damit jeder, so wie es ihm oder ihr möglich ist am Prozess mitwirken kann. Diese Vorrichtungen stammen ebenfalls alle aus der hauseigenen Betriebswerkstatt der Südpfalzwerkstatt.

Stolze MitarbeiterInnen vor E-Actros.

Besonders auffällig bei dem Besuch: wie stolz jede und jeder hier war, einen Teil zu etwas Großem beizutragen. Denn im Gegensatz vieler Behauptungen sind Werkstätten für Beeinträchtigte Menschen keine Möglichkeit für Unternehmen Lohnkosten zu sparen (näheres dazu unter: www.bmas.de *) sondern bieten Menschen, die aufgrund ihrer Beeinträchtigung keine, bzw. wenige Chancen auf dem regulären Arbeitsmarkt haben, Teilhabe in Arbeit – und damit Struktur, soziale Teilhabe, Anerkennung und eine sinnstiftende Aufgabe im Alltag.

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