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Besuch aus Mainz: 

Ministerin Schall bei der Lebenshilfe SÜW

Neben einem kleinen Einblick in die Lebenshilfe, hat die Ministerin für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung auch eine Führung durch die Südpfalzwerkstatt bekommen. Hier konnte sie sich nicht nur einen Eindruck über die Arbeit der MitarbeiterInnen machen, sondern auch selbst Hand anlegen.

Ministerin Dörte Schall (SPD)erhält Einweisung an Tampondruckmaschine

In Begleitung von Markus Kropfreiter, Landtagsabgeordneter aus dem Wahlkreis 51, und dem Beigeordneten der VG Offenbach Jens Nord ging es nach einer kurzen Begrüßung erstmal um ernstere Themen. Der Vorstand Eric Weik machte erneut auf die defizitäre Lage der Kitas freier Träger in Rheinland-Pfalz aufmerksam. Denn zur Lebenshilfe gehört nicht nur die Gesellschaft der Südpfalzwerkstatt, sie ist auch der Träger von zwei Kindertagesstätten in Landau und in Bad Bergzabern. Weik verwies dabei auch auf die Kampagne #JaFürjedesKind.

Anschließend gab es noch eine kleine Führung durch einzelne Bereiche der Werkstatt. Begonnen mit dem Metallbereich, in dem unter Anderem ein Bestandteil von Wasserwaagen  der Firma STABILA hergestellt wird, ging es weiter über den Arbeitsförderbereich. Immer wieder wird klar, hier heißt es “Arbeit für Menschen und nicht Menschen für Arbeit” so Christof Müller, Leiter der Südpfalzwerkstatt bei der Führung.

Mehr als nur eine Beschäftigung

Nicht jeder kann alles, das ist auch am regulären Arbeitsmarkt keine neue Information, doch hier in der Südpfalzwerkstatt wird es noch deutlicher. Alle MitarbeiterInnen durchlaufen zuerst den sogenannten Berufsbildungsbereich. Hier ermittelt man ihre Stärken, ihre Schwächen und vor allem woran hat dieser Mensch auch Freude! Und das merkt auch Dörte Schall, als sie mit manchen der MitarbeiterInnen ins Gespräch kommt.

Denn die Arbeit hier ist mehr als nur Beschäftigung, sie ist eine echte Arbeit, auf die sich andere verlassen und die den MitarbeiterInnen nicht nur Struktur gibt sondern auch am Ende des Tages das Gefühl, etwas geleistet zu haben.

Inklusion fördern

Die Ministerin betont, wie wichtig das Thema Inklusion ist und Menschen mit Beeinträchtigung am regulären Arbeitsmarkt zu integrieren. Jedoch erkenne Sie die Notwendigkeit von Werkstätten für bestimmte Personenkreise. Denn neben kognitiver und geistiger Beeinträchtigung gäbe es auch zunehmend Menschen die mehrfach beeinträchtigt und oder zusätzlich auch psychisch beeinträchtigt seien, so der Werkstattleiter Christof Müller.

Insgesamt sei allerdings das Thema Inklusion bei vielen Firmen weiterhin ausbaufähig, weshalb Politik und Sozialverbände noch stärker dafür werben müssen, dass Menschen mit Beeinträchtigung auch stärker im ersten Arbeitsmarkt eingebunden und eingestellt werden. Gerade auch in der öffentlichen Verwaltung sei das Potential hier sehr groß.

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