Perspektivtag der Lebenshilfe Südliche Weinstraße

Beim ersten gemeinsamen Fortbildungstag der Lebenshilfe Südliche Weinstraße kamen am Montag rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alles Gesellschaften im Werk 3 in Offenbach zusammen.
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Bereits bei der Ankunft wurde deutlich, dass dieser Fortbildungstag etwas Besonderes werden würde. Statt vertrauter Seminarräume erwartete die Teilnehmenden die großzügige Lagerhalle des Werk 3, die für einen Tag zum gemeinsamen Arbeits- und Denkraum wurde.


Die Organisation
Vom Check-in, über die zufällige Zuteilung der Arbeitsgruppen, die jeder Mitarbeiter auf seinem personalisierten Papphocker finden konnte, bis hin zum morgendlichen Kaffee hatte das Orga-Team ganze Arbeit geleistet! Auch um die Teilnahme möglichst zu vergrößern, wurden organisatorische Lösungen gefunden: Bereits 2024 hatte ein Fortbildungstag stattgefunden, der allerdings ausschließlich die Südpfalzwerkstatt einbezog. Damit in diesem Jahr auch Mitarbeitende aus Kitas und Wohnheimen dabei sein konnten, wurde auch die Teilnahme im Schichtmodell angeboten.






Die Arbeitsgruppen
Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorstand ging es in deutlich kleineren Arbeitsgruppen an die verschiedenen Themen. Moderiert wurden die Gruppen von Mitarbeitenden der Lebenshilfe selbst.
Insgesamt vier Workshop-Themen gab es: Klare Kommunikation, Konflikte angehen, einfach Arbeiten und Digitalisierung & KI. Innerhalb der kleineren Arbeitsgruppen wurden je nach Themengebiet Fragen ausgearbeitet, wie „Was hindert dich daran Klartext zu sprechen?“ oder „Wie werden Konflikte aktuell gelöst?“ usw. Die Ergebnisse wurden dann anschließend wieder in der Gesamtgruppe vorgetragen. So wurde sichtbar, wie unterschiedlich die Perspektiven innerhalb der Lebenshilfe sind – und gleichzeitig, wie viele gemeinsame Themen und Interessen es gibt




Gemeinsam statt nebeneinander
Ein besonderer Gewinn des Tages war für viele Teilnehmende die Vernetzung untereinander. Wann hat jemand aus der Produktion schon mal die Möglichkeit, sich mit einer Integrationskraft zu unterhalten und einen Kaffee zu trinken – dabei haben wir ja alle das selbe Ziel. Dabei entstanden neue Einblicke in andere Arbeitsbereiche und in ganz unterschiedliche Arbeitsalltage innerhalb der Lebenshilfe.




Vom Fortbildungstag in den Arbeitsalltag
Der Tag soll dabei nicht mit dem Ende der Veranstaltung abgeschlossen sein. Die erarbeiteten Ergebnisse dienen nun als Grundlage für weitere Prozessoptimierungen innerhalb der Lebenshilfe. Insbesondere die gesammelten Rückmeldungen zu Themen wie Transparenz, Kommunikation und Zusammenarbeit sollen aufgegriffen und in die weitere Entwicklung einbezogen werden.
Und vielleicht war genau das die wichtigste Erkenntnis: Veränderung beginnt nicht unbedingt mit großen Konzepten – manchmal beginnt sie damit, dass Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenkommen, zuhören, miteinander diskutieren und gemeinsam neue Ideen entwickeln.
