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Teil einer starken Gemeinschaft

Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Bereichen freuen sich über intensiven Austausch und neue Einblicke

erstellt am 09.07.2024

Jeder Mensch hat die gleiche Würde. Davon ist Christa Preßler überzeugt. Als Mitarbeiterin im Assistenz-Begleiteten Wohnen und im Fachdienst für Assistenz und Teilhabe unterstützt sie ältere Menschen mit Beeinträchtigung im Alltag: von der Körperpflege über das Kochen bis zur Freizeitgestaltung. Gerade 70 Jahre jung geworden, denkt sie noch lange nicht an den Ruhestand. Jahrzehntelang übernahm sie unter anderem in Seniorenheimen Verantwortung, mit 57 absolvierte sie noch eine zusätzliche Ausbildung als Betreuungsassistentin – mit Note 1.

„Der Umgang mit Menschen ist mir sehr wichtig und bereitet mir große Freude“, unterstreicht Christa Preßler. An diesem Nachmittag ist sie einer Einladung gefolgt, in entspannter Atmosphäre Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Einrichtungen kennenzulernen, sich über ihren jeweiligen Weg zur Lebenshilfe und ihre Erfahrungen auszutauschen. Mit Führungskräften, Mitgliedern des Betriebsrats und der Geschäftsleitung kommen sie ebenfalls ins Gespräch. Einige der Eingeladenen konnten kürzlich ein Dienstjubiläum feiern, für das sie geehrt werden, andere ein besonderes persönliches Ereignis.

Seit zehn Jahren arbeitet Martina Priester für die Südpfalzwerkstatt. Wer auf den Straßen der Region unterwegs ist, könnte der Lkw-Fahrerin begegnen – am Steuer eines 40-Tonnen-Sattelzugs. Wie sie hat sich auch Mathias Kölsch einst beruflich neu orientiert. Im Jahr 2000 kam der heute 60-Jährige als Schweißer in die Südpfalzwerkstatt. „Die Arbeit hier macht mir immer noch sehr großen Spaß“, betont Mathias Kölsch. Ob als Ansprechpartner für den Fuhrpark oder als Vertretung in den Kfz-Schilderprägestellen in Kandel und Landau: Er hilft gerne, wo er gebraucht wird.

Auch Jana Flechsig, die unlängst ebenfalls einen runden Geburtstag feiern konnte, hat in der Südpfalzwerkstatt schon verschiedene Stationen durchlaufen. Aktuell ist die frühere Tagesmutter im Werk Offenbach 2 als Gruppenleitung im Bereich Montage & Verpackung tätig. Ein Bundesfreiwilligendienst ermöglichte es ihr, die Zeit bis zu ihrer Weiterbildung zur  geprüften Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung (gFAB) vor Ort zielgerichtet zu nutzen.

Svenja Skorupa hat in der Südpfalzwerkstatt 2004 ihre Ausbildung zur Industriekauffrau begonnen. Nach sieben Jahren in anderen Unternehmen kehrte sie schließlich zurück. „Ich bin sehr froh, wieder hier zu sein“, sagt die Vertriebsmitarbeiterin, die sich aktuell in Elternzeit befindet. Zum Treffen in Offenbach ist sie mit ihrem Sohn gerne gekommen. Ein Lächeln breitet sich auf ihrem Gesicht aus, als der Betriebsratsvorsitzende Rainer Mandel ihr ein kleines Präsent überreicht, aus dem ein Paar Söckchen für den Familienzuwachs herauslugt.

Die besondere kollegiale Atmosphäre schätzt auch Iris Brüggemann. Lange war die Logopädin Honorarkraft in verschiedenen Einrichtungen in der Region, inzwischen ist sie ein wichtiger Teil des Teams in der inklusiven Kindertagesstätte Löwenzahn in Landau. Gwendolin Niekum unterstützt seit zehn Jahren als Integrationskraft Kinder im Schulalltag. „Innerhalb der gleichen Schule begleite ich inzwischen das dritte Kind“, berichtet die Mitarbeiterin des Fachdienstes für Assistenz und Teilhabe (FAT). „Diese Aufgabe erfüllt mich sehr.“ Zum Dienstjubiläum gratuliert ihr auch FAT-Leitung Marie-Jeannette Seither, die wenige Wochen zuvor geheiratet hat und an diesem Nachmittag ebenfalls geehrt wird.

Auch Nadine Höhl und Friedrich Stegmaier haben vor Kurzem geheiratet. Bereits vor ihrem Wechsel in die Südpfalzwerkstatt waren sie ein Paar. Nadine Höhl arbeitet im Gruppendienst  im Werk Offenbach 2, Friedrich Stegmaier im Werk Offenbach 3. „Bei einem Tag der offenen Tür bin ich auf die Südpfalzwerkstatt aufmerksam geworden. Es hat mich beeindruckt, wie hier mit Menschen mit Beeinträchtigung umgegangen wird und welche anspruchsvollen Tätigkeiten sie übernehmen können“, erinnert sich Friedrich Stegmaier. „Ich freue mich jeden Tag, hier zu sein.“

Als Tanja Hünerfauth 2004 ihre Stelle im damaligen Ambulant Betreuten Wohnen antrat, gab es 15 Klienten. Seither ist das Assistenz-Begleitete Wohnen der Lebenshilfe Südliche Weinstraße auf mehr als 50 Klienten gewachsen. Neben der Flexibilität und freien Zeiteinteilung schätzt die Südpfälzerin an ihrer Aufgabe die große Abwechslung: „Jeden Tag erlebe ich Neues und lerne auch nach 20 Jahren immer wieder dazu.“ Abwechslung prägt ebenfalls den Alltag von Thomas Taller. In seinem dritten Jahr bei der Lebenshilfe ist der Elektriker und Automatisierungstechniker Teil des Teams im Gebäudemanagement. „Von der Kita bis zur Wohngruppe decken wir ein sehr großes Spektrum ab. Dabei kommen wir immer wieder mit neuen wundervollen Menschen in Kontakt“, freut sich der 60-Jährige.

„Sie alle leisten auf vielfältige Weise einen vorbildlichen Einsatz zur Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung. Dafür danke ich Ihnen von Herzen“, betont Vorstand Dieter Steigner. Martin Heger, Geschäftsbereichsleitung Arbeit, hebt zudem das einrichtungsübergreifende Miteinander lobend hervor: „Wir alle sind Teil einer starken Gemeinschaft.“

Ein Team der Südpfalzwerkstatt hat in Herxheim an einem Spendlauf teilgenommen
Urkunde als Dank für das Team aus der Südpfalzwerkstatt beim Spendenlauf in Herxheim
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