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Gespür für Menschen und Sprache

Nach zehn Jahren in der „im Fokus“-Redaktion
verabschiedet sich Carola Allert in den Ruhestand

erstellt am 23.01.2023

„Texte sind für alle Menschen da“, sagt Carola Allert. Zehn Jahre lang hat sie als „im Fokus“-Koordinatorin für das Werk Wörth dazu beigetragen, insbesondere Menschen mit Behinderung Themen nahezubringen, welche die Südpfalzwerkstatt und die Lebenshilfe Südliche Weinstraße beschäftigt haben. Wichtig dabei war ihr das Thema Leichte Sprache. In diesem Bereich bildete Carola Allert sich fort. In Zusammenarbeit mit der Prüfgruppe für Leichte Sprache schrieb sie Texte. Einer ihrer ersten Artikel erklärte die Aufgaben und die Arbeit des Werkstattrats.

Ein früherer Werkstatt-Mitarbeiter war es auch, der Carola Allert dazu brachte, kurz vor ihrem 50. Geburtstag einen neuen beruflichen Weg zu wählen. 2007 erlebte sie bei ihrem damaligen Arbeitgeber, wie Maik Mattern als erster Mitarbeiter mit Behinderung unterstützt und begleitet vom heutigen Inklusionsmanagement der Südpfalzwerkstatt den Sprung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt schaffte. „Ich sah, zu welchen Leistungen ein Mensch mit Behinderung fähig sein und wie er seine Stellung im Arbeitsleben finden kann“, erinnert sich die gebürtige Potsdamerin.

2013 übernahm Carola Allert die Aufgabe als „im Fokus“-Koordinatorin für das Werk Wörth.

Eingespieltes Team in der Pulverbeschichtung im Werk Wörth: Das Bild zeigt Carola Allert und Heino Kuntz bei der Endkontrolle von Kleinteile-Magazinen vor der Verpackung.

Knapp zwei Jahre später entschied sich Carola Allert für die Südpfalzwerkstatt. Zunächst arbeitete sie im Werk Herxheim im Bereich Montage. 2012 ergab sich die Gelegenheit zu einem Wechsel in das Werk an ihrem Wohnort Wörth. Auch hier begann sie in einer Montage- und Verpackungsgruppe. Anschließend war sie bis Anfang 2023 in der Pulverbeschichtung tätig. „Nachlassende körperliche Konstitution macht sich immer stärker bemerkbar. Umso mehr bin ich froh, mein Arbeitsleben bei noch guter Gesundheit zu beenden“, berichtet Carola Allert. Ein sogenanntes Wertkonto ermöglicht es ihr, in den vorgezogenen Ruhestand zu gehen. „Mein Dank gilt hier dem Betriebsrat und der Geschäftsführung, die diese Regelung per Betriebsvereinbarung möglich gemacht haben“, so die 62-Jährige.

Gerne wird sie auch in Zukunft an den besonderen Zusammenhalt zwischen den Kollegen zurückdenken – und an ihr Engagement für unsere Lebenshilfe-Zeitschrift „im Fokus“: „Die Arbeit im Redaktionskollegium hat mir sehr viel Freude bereitet. Bei mir passten eine individuelle Stellenbeschreibung, meine persönlichen Vorlieben und Neigungen hervorragend zueinander“, betont Carola Allert. Sie verfasste schon immer gerne Texte. Daher ergriff sie 2013 gerne die Chance, von Michael Kolb die Aufgabe der „im Fokus“-Koordination für das Werk zu übernehmen.

„Das Miteinander zwischen den Redaktionsmitgliedern sowie den anderen Kollegen mit und ohne Behinderung war sehr intensiv – und vor allem lehrreich“, blickt Carola Allert zurück. „Ich danke allen, die mir das Gefühl gaben, in mehr als 13 Jahren eine erfüllende und erfolgreiche Arbeit gemacht zu haben.“ Sie ist sich sicher, dass so mancher Kontakt bestehen bleiben wird: „Ich wohne nur einen Kilometer von der Werkstatt entfernt. Da begegnet man sich bestimmt. Darauf freue ich mich schon sehr.“

Leichte Sprache

Texte sind für alle Menschen da.
Diese Botschaft ist Carola Allert wichtig.
Jeder Mensch soll sich selbst informieren können.
Dann kann die Person auch mitreden.
Und sie kann mitentscheiden.

10 Jahre lang war Carola Allert Teil von der „im Fokus“-Redaktion.
„im Fokus“: So heißt unsere Lebenshilfe-Zeitschrift.
Die Redaktion kümmert sich um Bilder und Texte für die Zeitschrift.
Ob jemand ein Handicap hat oder nicht?
In der „im Fokus“-Redaktion spielt das keine Rolle.  
Alle arbeiten gemeinsam am neuen Heft.

Carola Allert hat viele Texte in Leichter Sprache geschrieben.
Und sie hat eine Fort-Bildung in Leichter Sprache gemacht.
Die Prüf-Gruppe für Leichte Sprache hat sie unterstützt.
Jetzt geht Carola Allert in den Ruhe-Stand.
Sie denkt gerne an ihre Zeit mit der „im Fokus“-Redaktion zurück.
Und an die Kollegen in der Südpfalzwerkstatt.
Wir danken Carola Allert für ihren tollen Einsatz!

Gleichberechtigung und Teilhabe für Menschen mit Behinderung: Dafür setzt sich die Lebenshilfe Südliche Weinstraße seit 1964 ein. Als Elternverein gegründet, hat sie sich im Laufe der Zeit zu einer leistungsstarken Organisation entwickelt, die inzwischen fast 300 Mitglieder zählt. Mit ihren vielfältigen Einrichtungen ist sie ein wichtiger Partner für Menschen mit Behinderung in der Südpfalz.



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