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Hightech-Koloss kommt nach Wörth

Mit einer hochmodernen Maschine realisieren Menschen mit Behinderung
in der Südpfalzwerkstatt einen neuen Auftrag aus der Automobilbranche.

erstellt am 17.08.2020

Langsam schwebt der Vier-Tonnen-Koloss über das Werksgelände in Wörth. Ein doppelt so schwerer Gabelstapler ist notwendig, um das neue Bearbeitungszentrum für die Südpfalzwerkstatt in der Luft zu halten. Mehr als eine Stunde vergeht, bis die wertvolle Fracht ihren Bestimmungsort erreicht hat. Das bedeutet vollen Körpereinsatz für alle Beteiligten, mitunter aber auch Millimeterarbeit. „Diese computergestützte Maschine für die Fräs- und Bohrbearbeitung benötigen wir, um einen neuen, auf fünf Jahre angelegten Auftrag aus der Automobilbranche zu realisieren“, berichtet Martin Heger, Geschäftsbereichsleitung Arbeit und in dieser Eigenschaft verantwortlich für die Südpfalzwerkstatt, eine Einrichtung der Lebenshilfe Südliche Weinstraße.

2009 investierte die Südpfalzwerkstatt in das erste von nun insgesamt vier Bearbeitungszentren. Mit acht CNC-Drehmaschinen, Sägeautomaten, Tafelscheren, zwei Gesenkbiegepressen, einer CNC-Messmaschine und diversen weiteren Maschinen ist die Südpfalzwerkstatt gerüstet für industrielle Aufträge mit hohen Qualitätsanforderungen. Das neue Bearbeitungszentrum ist das erste des Herstellers DMG Mori. „Wer diese Maschine bedient, benötigt neben einem hohen Maß an Konzentrationsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein auch technisches Verständnis“, betont Lothar Scheurer, der die Produktion im Werk Wörth leitet. Insgesamt werden bis zu fünf Menschen mit Behinderung an dem Bearbeitungszentrum im Einsatz sein.

Ein acht Tonnen schwerer Gabelstapler
ist nötig, um das Bearbeitunsgzentrum abzuladen.

Behutsam hievt der Staplerfahrer
den Vier-Tonnen-Koloss aus dem Schwerlasttransporter.

 

Ausgepackt: Das Bearbeitungszentrum ist das erste des namhaften Herstellers DMG Mori in der Südpfalzwerkstatt.

 

Die computergestützte Maschine für die Fräs- und Bohrbearbeitung wird benötigt, um einen weiteren Auftrag aus der Automobilbranche zu realisieren. Insgesamt werden bis zu fünf Menschen mit Behinderung an dem Bearbeitungszentrum im Einsatz sein.

 

Auf dem Weg in die Produktionshalle
ist Muskelkraft gefragt.

 

Eine gute Stunde nach der Ankunft
hat die wertvolle Fracht ihren Bestimmungsort erreicht.

 

Bilder (6): Hinterlang/Lebenshilfe Südliche Weinstraße

Gleichberechtigung und Teilhabe für Menschen mit Behinderung: Dafür setzt sich die Lebenshilfe Südliche Weinstraße seit 1964 ein. Als Elternverein gegründet, hat sie sich im Laufe der Zeit zu einer leistungsstarken Organisation entwickelt, die inzwischen fast 300 Mitglieder zählt. Heute ist sie mit ihren vielfältigen Einrichtungen ein bedeutender Anbieter der umfassenden Hilfe für Menschen mit Behinderung in der Südpfalz.



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Jakobstraße 34
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Tel.:

06348 616-0

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06348 616-101

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