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Neue Regeln für die Arbeit
in der Südpfalzwerkstatt

erstellt am 29.06.2020

Eine neue Landesverordnung sieht veränderte Regeln in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) vor. Bei Mitarbeitern, die nicht zur Hoch-Risiko-Gruppe zählen, galt bisher das Prinzip der Freiwilligkeit. Dies ändert sich im Juli. Dann kommen sie wieder alle zur Arbeit in die Werkstatt. Auch Menschen mit Behinderung, die in besonderen Wohnformen leben, dürfen ebenfalls wieder in die Werkstatt kommen. Eine räumliche Trennung muss nicht mehr zwingend erfolgen.

Ab Montag, 13. Juli, wird die Südpfalzwerkstatt grundsätzlich wieder für alle Mitarbeiter geöffnet sein. Soweit organisatorisch möglich, kann in Einzelfällen in Abstimmung mit der jeweiligen Reha-Leitung auch schon zuvor eine Beschäftigung erfolgen. „Allerdings müssen wir weiterhin ohne Ausnahme die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einhalten. Vor diesem Hintergrund können möglicherweise nicht alle gleichzeitig in der Werkstatt arbeiten“, erläutert Martin Heger, Geschäftsbereichsleitung Arbeit. „Wie dies in den einzelnen Werken aussieht, hängt insbesondere von der Größe der jeweiligen Räume ab.“ Wer etwa wegen einer Vorerkrankung zur Hoch-Risiko-Gruppe zählt und auf ärztlichen Rat hin noch nicht arbeiten gehen soll, kann sich zur weiteren Abklärung beim jeweiligen Reha-Dienst melden.

Um bei einem konkreten COVID-19-Fall eine Nachverfolgung zu gewährleisten und Infektionsketten möglichst klein zu halten, behält die Südpfalzwerkstatt die in den letzten Wochen geschaffene Struktur bei: Der Bustransport erfolgt weiterhin möglichst entsprechend der Gruppe, in der gearbeitet wird. Beschäftigte aus besonderen Wohnformen arbeiten räumlich getrennt in festgelegten Mitarbeitergruppen. Ausnahmen in Einzelfällen sind nur nach klar definierter Absprache mit der entsprechenden Wohneinrichtung und den jeweiligen Mitarbeitern denkbar. Teilweise sind Mitarbeiter weiterhin nicht an ihrem gewohnten Arbeitsplatz tätig.

„Sofern das weitere Infektionsgeschehen und die gesetzlichen Vorgaben dies zulassen, planen wir aktuell, ab Oktober wieder einen Regelbetrieb in den gewohnten Arbeitsgruppen aufzunehmen. Bis dahin gilt erst einmal eine maximal mögliche Vorbeugung zum Schutze aller“, betont Martin Heger. „Die Reha-Mitarbeiter erstellen auf der Grundlage aller Rückmeldungen eine Planung und informieren dann darüber, wer wann zum Arbeiten kommen kann. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an ihren jeweiligen Ansprechpartner des Reha-Dienstes in den Werken. Wir freuen uns, ab Juli wieder ein Angebot für alle Mitarbeiter machen zu können.“

Gleichberechtigung und Teilhabe für Menschen mit Behinderung: Dafür setzt sich die Lebenshilfe Südliche Weinstraße seit 1964 ein. Als Elternverein gegründet, hat sie sich im Laufe der Zeit zu einer leistungsstarken Organisation entwickelt, die inzwischen fast 300 Mitglieder zählt. Heute ist sie mit ihren vielfältigen Einrichtungen ein bedeutender Anbieter der umfassenden Hilfe für Menschen mit Behinderung in der Südpfalz.



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